Über mich…

Ich bin 1957 in Berlin (Ost) geboren.

 

Und heute – 12.5.2016 – möchte ich auf die Kampagne zur dringend benötigten Unterstützung des bereits weit fortgeschrittenen Wilhelm-Reich-Dokumentarfilm-Projektes hinweisen. Die Möglichkeit, dafür Geld zu spenden (und als Gegenleistung diverse im Zusammenhang mit Reich und dem Film stehende Dokumente u.ä. zu erhalten), ist nun um einen Monat erweitert worden. 

Hier ist ein kurzes und sehr informatives Video dazu zu sehen: 

https://www.indiegogo.com/projects/wilhelm-reich-documentary-film-project-edit-phase–7/#/

 

Reich-Film 3

 

Auf den Beginn der Dreharbeiten in Europa hatte ich ja bereits 2015 aufmerksam gemacht. Eine so umfassende, auch den frühen, “linken” und psychoanalytischen Wilhelm Reich an Originalschauplätzen darstellende Dokumentation hat es bisher noch nicht gegeben.

 

 

1981 schloss ich an der Humboldt-Universität das Studium der Klinischen Psychologie mit einem Diplom ab.

Ab 1985 war ich als Redakteur bei Jugendradio DT 64 u.a. für Lebenshilfesendungen zuständig.

Während der DDR-„Wende“ gründete ich mit über 500 interessierten DDR-Bürgerinnen und -Bürgern den Verein „ich-e.V.“ (zunächst „Gemeinschaft zur Förderung der Psychoanalyse“), den ich die nächsten Jahre leitete. Als verantwortlicher Redakteur von „ICH – die Psychozeitung“ schrieb ich zwischen 1990 und 1998 eine Vielzahl von Beiträgen, hielt Vorträge, leitete zeitweise eine Beratungsstelle.

2008 erhielt ich meine Approbation als tiefenpsychologischer und psychoanalytischer Therapeut, praktiziere seitdem in Berlin.

2013 wurde ich an der Berliner Charité zum Dr. rer. med. promoviert mit dem Thema “Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus”, das im selben Jahr im Psychosozial-Verlag Gießen als Buch erschien.

Insbesondere die Recherchen zu diesem Buch haben mich gezwungen, die Psychoanalyse kritischer zu sehen. Für unverzichtbar halte ich dennoch weiterhin die Aufarbeitung individueller Lebensgeschichte, das Bewusstmachen von Unbewusstem, auch – aber nicht nur – in therapeutischer Form.

Sigmund Freud hat 1917 definiert, die Psychoanalyse lasse sich »auf Kulturgeschichte, Religionswissenschaft und Mythologie ebenso anwenden […] wie auf die Neurosenlehre«, sie »beabsichtigt und leistet nichts anderes, als die Aufdeckung des Unbewussten im Seelenleben«. Psychoanalyse ist also weit mehr als eine Therapiemethode.

Aber es gibt auch keine isolierten seelischen Vorgänge. Sie sind verknüpft mit sozialen, kulturellen, ökonomischen, politischen und ökologischen Prozessen.

Die nicht zuletzt globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts werden sich deshalb nur konstruktiv bewältigen lassen, wenn wir auch den psychischen Aspekten – endlich – die angemessene Aufmerksamkeit widmen.

Dazu einen Beitrag zu leisten, bemühe ich mich seit langem. Auf dieser Webseite habe ich einiges von dem, was dabei herausgekommen ist und mir mitteilenswert erscheint, zusammengestellt. Gelegentlich werde ich es ergänzen.

Peglau_Andreas_farbstich 

 

 

 

 

Andreas Peglau, Oktober 2014

PS 1: Für Rückmeldungen, gern auch kritische, steht die Email-Adresse
info@andreas-peglau-psychoanalyse.de zur Verfügung.

PS 2: Diese Webseite steht in enger Beziehung zu, überlappt bzw. ergänzt sich wechselseitig mit dieser Webseite: http://weltall-erde-ich.de/

WEI Titel

Homepage-Sicherheit