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Wie sähe eine an Wilhelm Reich orientierte Psychoanalyse aus?

(Auszug aus Wilhelm Reichs Bedeutung für die Psychoanalyse – seine Ausgrenzung als negative Zäsur, seine Re-Integration als Chance, Vortrag von Andreas Peglau, gehalten auf der Frühjahrstagung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung in Kassel, am 6.6.2015, veröffentlicht in Allert, Gebhard/Rühling, Konrad/ Zwiebel, Ralf (Hg.): Pluralität und Singularität in der Psychoanalyse, Gießen: PsychosozialVerlag, S. 450–473.)

… Lässt sich aus all dem, was ich Ihnen nun berichtet habe, der Schluss ziehen, es wäre wünschenswert, Reich – wie 1997, anlässlich seines 100. Geburtstages, gefordert wurde –, durch Wiederaufnahme in die Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPV) zu „rehabilitieren“?

Zum einen glaube ich nicht, dass Reich Wert darauf gelegt hätte, posthum erneut IPV-Mitglied zu werden. Weiterlesen