Über Freud und Marx hinaus: Wilhelm Reichs „Massenpsychologie des Faschismus“ (1933)

von Andreas Peglau¹

Nur gelegentlich wird heute, wenn es um die Hintergründe der aktuellen Erfolge „rechter“ Bewegungen und Parteien geht, auf Sigmund Freuds Massenpsychologie und Ich-Analyse verwiesen. Noch seltener ist eine Bezugnahme auf Wilhelm Reichs 1933 erschienene Massenpsychologie des Faschismus – obwohl dieses Buch Freuds Analyse an Tiefgründigkeit bei Weitem übertraf. Es war eines der wichtigsten psychoanalytischen Bücher, die je erschienen sind,² zugleich die erste Veröffentlichung dessen, was heute Rechtsextremismusforschung genannt wird.³ Dennoch ist es, insbesondere in seiner ursprünglichen Fassung, in der Reich noch als „linker“ Psychoanalytiker schrieb, weitgehend in Vergessenheit geraten. Dass dieses Werk 2013 in den Band 100 Klassiker der Sozialwissenschaften aufgenommen wurde,4 ist vielleicht ein Indiz für eine beginnende Wiederentdeckung. 2017, im Jahr von Wilhelm Reichs 60. Todes- und 120. Geburtstag, hat seine Massenpsychologie ihre Brisanz nicht verloren; sie ist sogar im Wachsen.

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Weiterentwickelte Psychoanalyse

Der Psychoanalytiker Johannes Cremerius fragte zu Recht: „War die Massenpsychologie […] nicht eine großartige Analyse, die Reich ganz und gar im Geiste der Freudschen Gesellschaftskritik verfasst hatte?“5 Dem ist hinzuzufügen, dass Reich mit seinem Buch nicht einfach vorliegende psychoanalytische Konzepte auf ein anderes Thema übertrug, sondern die Psychoanalyse erneut an entscheidenden Punkten weiterentwickelte.

Ein von Reich dabei genutzter Anknüpfungspunktwar Freuds 1921er Schrift Massenpsychologie und Ich-Analyse, die Erkenntnisse über seelische Abhängigkeiten in autoritär strukturierten Gruppen enthielt. Doch Freud suggerierte 1921 einmal mehr, zeitlose, von Gesellschaftsformationen unabhängige Zusammenhänge darzustellen und erläuterte seine Thesen anhand nicht näher definierter Massen in „Kirche und Heer“ – statt sich beispielsweise auf den italienischen Faschismus zu beziehen.

Reich stimmte mit Freud darin überein, dass die Bildung von Massen vielfach auf der Entwertung des eigenen Ichs und dessen vermeintlicher Erhöhung durch die Identifikation mit einem autoritären Führer beruht. Ebenso teilte er Freuds Annahme, die Bindung an diesen Führer und die anderen Gruppenmitglieder könne durch unbewusste sexuelle Wünsche und familiäre Abhängigkeiten geprägt sein.

Aber er arbeitete zusätzlich die Wechselwirkungen zwischen Führern und Geführten, ihre gegenseitige Abhängigkeit heraus, das, was sie nicht trennte, sondern verband, die Mitverantwortung der Geführten. Sah Freud beim Massenangehörigen vor allem ein dumpfes Agieren, bemühte sich Reich, die gesamten typischen Vorgänge einer spezifischen Gruppe zu verstehen: bewusste wie unbewusste, neurotische wie gesunde, destruktive wie kreative. Eine realitätsgerechte Massenpsychologie habe, so meinte er, auszugehen von jenen typischen psychischen Prozessen, die „einer Schichte, Klasse, Berufsgruppe etc.“ gemeinsam seien.7 Daher konnte er auch größeren Menschengruppen zubilligen, mehr zu sein als gleichgeschaltete Handlanger eines Alleinherrschers.

Stärken des Nationalsozialismus

Einen nahezu automatisch stattfindenden Individualitätsverlust unterstellte Reich nicht einmal den Hitleranhängern, seien doch „in der Massenbasis des Faschismus, im rebellierenden Kleinbürgertum, nicht nur die rückwärtstreibenden, sondern auch ganz energisch vorwärtstreibende“, antikapitalistische „Kräfte der Geschichte in Erscheinung getreten“.8 Außerdem „waren es ja nicht nur Kleinbürger, sondern breite und nicht immer die schlechtesten Teile des Proletariats, die nach rechts abschwenkten“.9

Schon aufgrund dieser differenzierten Herangehensweise findet sich in der Massenpsychologie manches, das Klischees über den Faschismus, wie sie bis heute verbreitet sind, widerspricht. Es dürfte bereits damals intensive Abwehrreaktionen bei „Links“ und „Rechts“ ausgelöst haben, dass Reich forderte, „die nationalsozialistische Bewegung“ nicht als „ein Werk von Gaunern und Volksbetrügern“ abzutun,

„auch wenn sich in ihr Gauner und Volksbetrüger befinden. Hitler ist nur objektiv ein Volksbetrüger, indem er die Herrschaft des Großkapitals verschärft; subjektiv ist er ein ehrlich überzeugter Fanatiker des deutschen Imperialismus, dem ein objektiv begründeter Riesenerfolg den Ausbruch der Geisteskrankheit erspart hat, die er in sich trägt. Es führt nicht nur in eine Sackgasse, sondern erzielt das gerade Gegenteil des Beabsichtigten, wenn man die nationalsozialistische Führung mit alten, abgeschmackten Methoden lächerlich zu machen versucht. Sie hat mit unerhörter Energie und großem Geschick Massen wirklich begeistert und dadurch die Macht erobert. Der Nationalsozialismus ist unser Todfeind, aber wir können ihn nur schlagen, wenn wir seine Stärken richtig einschätzen und mutig aussprechen“.10

Ergänzungsbedürftiger Marxismus

Der Hauptteil der Massenpsychologie setzt damit ein, dass Reich „Zweifel an der marxistischen Grundauffassung des gesellschaftlichen Geschehens“ äußert. Der Faschismus, „seinen objektiven Zielen und seinem Wesen nach der extremste Vertreter der politischen und wirtschaftlichen Reaktion, wird seit mehreren Jahren zu einer internationalen Erscheinung und überflügelt in vielen Ländern sichtbar und unleugbar die proletarisch-revolutionäre Bewegung“. Dies bedeute zugleich das „Versagen der Arbeiterklasse“, zumal in einer Situation, die reif gewesen sei für die „Sprengung der kapitalistischen Produktionsweise“.11 Die kommunistischen Parteien trügen daran Mitschuld:

„[D]ie marxistische Politik hatte […] die Psychologie der Massen […] nicht oder unrichtig einbezogen.
Wer die Theorie und Praxis des Marxismus der letzten Jahre in der revolutionären Linken verfolgte und praktisch miterlebte, musste feststellen, dass sie […] auf Prozesse der Wirtschaft und auf die engere Staatspolitik eingeschränkt war, […] die Ideologie der Massen […] weder aufmerksam verfolgte noch erfasste.“12

Unter Auswertung demographischer Daten – schon damals eher ungewöhnlich für Psychoanalytiker – erbrachte Reich anschließend den Nachweis, dass zwischen der ökonomischen Situation und der ideologischen Verfassung großer Teile des deutschen Volkes ein erheblicher Widerspruch bestand: Millionenfach verhielten sich Werktätige entgegen ihren „objektiven“ Klasseninteressen, indem sie bürgerliche oder gar „rechte“ Parteien wählten, die das proletarische Elend bestenfalls verwalten, schlimmstenfalls durch massierte Unterdrückung und Krieg potenzieren konnten: „Wir müssen […] feststellen, dass die ökonomische Lage sich nicht unmittelbar und direkt in politisches Bewusstsein umsetzt. Wäre das der Fall, die soziale Revolution wäre längst da.“13 Mit Marx sei das nicht mehr zu erklären:

„Der Marxsche Satz, dass sich das Materielle (das Sein) im Menschenkopfe in Ideelles (in Bewusstsein) umsetzt, […] lässt zwei Fragen offen: erstens, wie das geschieht, was dabei ‚im Menschenkopfe’ vorgeht, zweitens, wie das so entstandene Bewusstsein […] auf den ökonomischen Prozess zurückwirkt. Diese Lücke füllt die analytische Psychologie aus.“14

Auf der Psychoanalyse aufbauend, bezog er neben dem Bewussten das Unbewusste ein und wies darauf hin, dass dieses maßgeblich in der Kindheit entsteht, und zwar vor allem durch autoritäre Sexualunterdrückung. Die dadurch verursachten unbewussten Hemmungen schlügen sich in kleinbürgerlichen, letztlich konservativen bis konterrevolutionären Haltungen nieder – auch bei Proletariern. Als Beispiel benannte er die „verschiedenartigen Stimmungen“ bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Wie er diese schilderte, liest sich wie eine Vorwegnahme der Stimmungslage, die sich bald darauf erneut in Deutschland einstellen sollte:

„Von bewusster Ablehnung bei einer Minderheit angefangen über eine merkwürdige Ergebenheit in das Schicksal oder eine Stumpfheit bei sehr breiten Schichten bis zu heller Kriegsbegeisterung nicht nur in Mittelschichten sondern weit hinein in proletarische Kreise. Die Stumpfheit der einen wie die Begeisterung der anderen waren fraglos massenstrukturelle Fundierungen des Krieges.“15

Dass die „Massen“ so reagierten, sei kein Zufall, denn „jede Gesellschaftsordnung“ erzeuge „in den Massen ihrer Mitglieder diejenigen [psychischen – A.P.] Strukturen […], die sie für ihre Hauptziele braucht“.16 Um zu erklären, wie sie dies bewerkstellige, benötige man die Psychoanalyse, die „in ihrem klinischen Kern die Grundlage einer künftigen dialektisch-materialistischen Psychologie“ sei. Selbst in der „idealistischen Soziologie und Kulturphilosophie Freuds“ fänden sich „mehr Wahrheiten über das lebendige Leben […] als in allen bürgerlichen Soziologien und manchen ‚marxistischen’ Psychologien zusammengenommen“.17

Die Freud’sche Lehre und die von Reich selbst aus Psychoanalyse und Marxismus entwickelte „Sexualökonomie“ grenzte er nun folgendermaßen voneinander ab:

„Die Psychoanalyse enthüllt uns die Wirkungen und Mechanismen der Sexualunterdrückung und -verdrängung und deren krankhafte Folgen. Die Sexualökonomie setzt fort: Aus welchem soziologischen Grunde wird die Sexualität von der Gesellschaft unterdrückt und vom Individuum zur Verdrängung gebracht? […] [D]ie Freudsche Kulturphilosophie behauptet, dies geschehe um der ‚Kultur’ willen; man wird skeptisch und fragt sich, warum denn die Onanie der Kleinkinder und der Geschlechtsverkehr der Puberilen die Errichtung von Tankstellen und die Erzeugung von Flugschiffen stören sollte. Man ahnt, dass nicht die kulturelle Tätigkeit an sich, sondern nur die gegenwärtigen Formen dieser Tätigkeit dies erfordern, und ist gern bereit, diese Formen zu opfern, wenn dadurch das masslose Kinder- und Jugendelend beseitigt werden könnte. Die Frage ist dann nicht mehr eine der Kultur, sondern eine der Gesellschaftsordnung.“18

Im Weiteren arbeitete Reich heraus, dass die psychischen Faktoren, auf denen der Erfolg der Faschisten beruhte, nicht in angeborenen (Todes-)Trieben bestanden, sondern in seelischen Strukturen, die seit Jahrhunderten systematisch erzeugt wurden – insbesondere durch Kirche, Kleinfamilie und Sexualunterdrückung. Auch diese und mit ihnen das gesamte Patriarchat sowie dessen aktuelle Ausformung, der Kapitalismus, seien deshalb aus der Welt zu schaffen, um die Wurzeln „rechter“ Bewegungen zu beseitigen.

Dass diese Wurzeln weiterhin existieren, dass vieles, was Reich 1933 beschrieben hat, heute noch immer in erheblichem Maße gilt, lässt sich anhand aktueller sozialwissenschaftlicher Untersuchungen detailliert belegen.19

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Literatur:

Benicke, Jens (2016) [2012]: Autorität und Charakter, Wiesbaden: Springer VS.

Cremerius, Johannes (1997): Der „Fall“ Reich als Exempel für Freuds Umgang mit abweichenden Standpunkten eines besonderen Schülertyps, in Fallend, Karl/Nitzschke, Bernd (Hg.): Der „Fall“ Wilhelm Reich. Beiträge zum Verhältnis von Psychoanalyse und Politik, Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 131–166.

Dahmer, Helmut (2012): Psychoanalytische Sozialforschung. Voraussetzung und Möglichkeiten, in ders.: Die unnatürliche Wissenschaft. Soziologische Freud-Lektüren, Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 200–228.

Freud, Sigmund (1910): Die zukünftigen Chancen der psychoanalytischen Therapie, in ders.: GW Band 8, Frankfurt/M.: Fischer, S. 103–115.

Freud, Sigmund (1912–13): Totem und Tabu, in ders.: GW Band 9, Frankfurt/M.: Fischer.

Freud, Sigmund (1921): Massenpsychologie und Ich-Analyse, in ders.: GW Band 13, Frankfurt/M.: Fischer, S. 71–161.

Freud, Sigmund (1939) [1934–38]: Der Mann Moses und die monotheistische Religion, in ders.: GW Band 16, Frankfurt/M.: Fischer, S. 101–246.

Peglau, Andreas (2017a) [2013]: Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus, Gießen: Psychosozial, 3., erweiterte Auflage.

Peglau, Andreas 2017b (i.V.): Vom Nicht-Veralten des autoritären Charakters. Wilhelm Reich, Erich Fromm und die Rechtsextremismusforschung, Sozial.GeschichteOnline. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts.

Reich, Wilhelm (1933): Massenpsychologie des Faschismus. Zur Sexualökonomie der politischen Reaktion und zur proletarischen Sexualpolitik, Kopenhagen/Prag/Zürich: Verlag für Sexualpolitik.

Reich, Wilhelm (1995) [1982]: Menschen im Staat, Frankfurt/M.: Stroemfeld/Nexus.

Reiche, Reimut (2005): Einleitung zu Massenpsychologie und Ich-Analyse/Die Zukunft einer Illusion, Frankfurt/M.: Fischer, S. 7–30.

Salzborn, Samuel (2015) [2014]: Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Erklärungsansätze, Baden-Baden: Nomos/UTB.

Salzborn, Samuel (Hg.) (2016) [2013]: Klassiker der Sozialwissenschaften. 100 Schlüsselwerke im Portrait, Wiesbaden: Springer VS.

 

Anmerkungen:

[1] Leicht veränderte Vorabveröffentlichung aus Peglau: „Rechts“-Ruck im 21. Jahrhundert. Wilhelm Reichs Massenpsychologie des Faschismus als Erklärungsansatz. Das Buch wird voraussichtlich 2017 erscheinen.

[2] Konsequente Psychoanalyse ist gesellschaftskritisch, als Sozialwissenschaft ebenso wie als Therapiemethode. Was den Patienten und Patientinnen in der Therapie bewusst wird, zeigt ihnen nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch die Notwendigkeit, zu handeln: Um sich ihre gewachsene psychische Gesundheit zu erhalten, müssen sie auch in ihrem Umfeld Veränderungen in Erwägung ziehen. Doch auch aufseiten der Therapeuten geht folgerichtige Psychoanalyse „in Sozialkritik über“ (Dahmer 2012, S. 211). Dazu schrieb Freud 1910: „Die Gesellschaft muß sich im Widerstand gegen uns befinden, denn wir verhalten uns kritisch gegen sie; wir weisen ihr nach, daß sie an der Verursachung der Neurosen selbst einen großen Anteil hat“ (Freud 1910, S. 111). Von diesem Anspruch ist heute nicht mehr viel übrig. Insbesondere der Anpassungskurs der psychoanalytischen Institutionen gegenüber dem NS-System entzog den gesellschaftskritischen Strömungen innerhalb der Psychoanalyse ab 1933 dauerhaft die Basis (Peglau 2017a). Reichs Massenpsychologie markiert daher den vorläufigen Höhe- und Endpunkt der Entwicklung der Psychoanalyse als kritischer Sozialwissenschaft. Vor allem Erich Fromm (1900-1980), Psychoanalytiker und Sozialpsychologe, sollte dem später Wesentliches hinzufügen (Vgl. http://www.fromm-gesellschaft.eu/index.php/de/).

[3] Als deren erster Bestandteil wird heute die „Autoritarismusforschung“ angesehen (Salzborn 2015, S. 112; Benicke 2016, S. 9–10), die wiederum mit Arbeiten von Wilhelm Reich und Erich Fromm einsetzte (Peglau 2017b). Reich hat allerdings nie den, erst in jüngerer Zeit gebräuchlich gewordenen (und umstrittenen) Begriff „rechtsextrem“ verwendet.

[4] Salzborn 2016, S. 121–124.

[5] Cremerius 1997, S. 160.

[6] Das belegen nicht nur mehrere Stellen in der Massenpsychologie, in denen er, ohne allerdings auf Freud zu verweisen, an dessen Argumentation anknüpft, sondern auch Reich 1995, S. 39f. Vgl. Freud 1921.

[7] Reich 1933, S. 30. Freud dagegen legt nahe, die Gesellschaft lasse sich betrachten, »als wäre sie ein menschlicher Organismus«, als ließe sich »der Gang der Weltgeschichte in Begriffen der psychosexuellen Entwicklung des Individuums erklären« (Reiche 2005, S. 21). Schon 1913 hatte er in Totem und Tabu vermutet, dass die »Psychologie der Naturvölker« und die »Psychologie des Neurotikers […] zahlreiche Übereinstimmungen aufweisen müssen« (Freud 1912–13, S. 295). 1939 gab er in Der Mann Moses noch immer seinem Empfinden Ausdruck, man könne »die Völker behandeln wie den einzelnen Neurotiker« (Freud 1939, S. 207).

[8] Ebd., S. 17, 71–74.

[9] Ebd., S. 19f.

[10] Ebd., S. 7.

[11] Ebd., S. 13f.

[12] Ebd., S. 16f.

[13] Ebd., S. 33.

[14] Ebd., S. 29.

[15] Ebd., S. 38.

[16] Ebd., S. 39.

[17] Ebd., S. 48, Fn 1.

[18] Ebd., S. 48.

[19] Dies zu belegen, dem ist der Hauptteil meines in Fußnote 1 genannten Buches gewidmet.