7. Oktober 1949: Vor 76 Jahren wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet.

Daran knüpfte sich die Erwartung, ein menschenwürdigeres System aufbauen zu können als den in der BRD beibehaltenen Kapitalismus. Auch wenn dieser Versuch nur zu Teilen erfolgreich war: Es ist dringend notwendig, ihn angemessen – das heißt fair aber kritisch – auszuwerten.
Denn eine solche Auseinandersetzung mit dem „realen Sozialismus“ verschafft uns die Basis, um Alternativen zum Kriegs-, Unterdrückungs- und Verelendungskurs der gegenwärtigen deutschen Regierung zu entwickeln.

Hier einige Beiträge, die zum (nochmaligen) Nachdenken über die DDR einladen:

 

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Heimatlos im eigenen Land

Deutschland feiert den Tag der Deutschen Einheit – doch was bedeutet diese Einheit wirklich? 36 Jahre nach dem Mauerfall ziehen viele eine ernüchternde Bilanz: Versprechen wurden gebrochen, Hoffnungen enttäuscht, ganze Biografien entwertet. Statt eines echten Zusammenwachsens stehen noch immer Vorurteile, wirtschaftliche Unterschiede und politische Gräben zwischen Ost und West.

  • War die Wiedervereinigung ein Erfolg oder ein groß angelegter Ausverkauf?
  • Wie wurden Menschen aus der DDR tatsächlich behandelt?
  • Und warum sind die Folgen bis heute in Politik und Gesellschaft spürbar?

Ein kritischer Blick auf ein Kapitel deutscher Geschichte, das offiziell als Erfolgsgeschichte erzählt wird – doch im Alltag vieler Menschen ganz anders aussieht.

Robert Stein im Gespräch mit Andreas Peglau (62 Minuten) am 7. Oktober 2025, dem 76. Gründungstag der DDR.

Über den Schwachsinn künstlicher „Intelligenz“ – am Beispiel einer Nicht-Auskunft zu Wilhelm Reichs „Massenpsychologie des Faschismus“

von Andreas Peglau

Wilhelm Reich hat 1933 seine „Massenpsychologie des Faschsmus“ auch als Tarnausgabe gestaltet, um sie ins faschistische Deutschland zu schmuggeln, ein damals vielfach angewendetes Verfahren.
Das Ergebnis sah so von außen aus:

Zu Beginn hieß es dort: „Mit starker Hand hat der Nationalsozialismus unter Gottes Führung Materialismus und Bolschewismus, Individualismus und Liberalismus, überhaupt alles undeutsche und unchristliche aus unserm öffentlichen Leben hinweggefegt.“
Sobald man umblätterte, sprang einem freilich ein erstaunlicher Umbruch der Botschaft ins Auge: Weiterlesen

DDR 2.0 – oder wo leben wir heute?

Gespräch mit Andrea Drescher

 

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In vielen alternativen Online-Medien heißt es, wir leben in der DDR 2.0. – eine Behauptung, die in meinen Augen fragwürdig ist. Die Journalisten der meist konservativen Medien sprechen dabei auch oft von sozialistischer Politik der heutigen Regierungen. Wie stimmig ist diese Gleichsetzung?

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GDR 2.0 – or where do we live today?

Andrea Drescher in dialogue with Andreas Peglau[1]

 

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Many alternative online media outlets claim that we are living in GDR 2.0—an assertion that I find questionable. Journalists from mostly conservative media outlets often refer to the socialist policies of today’s governments. How accurate is this comparison?  Weiterlesen

Wie findet man den Weg aus der Komfortzone?

Gespräch mit Andrea Drescher (22. Juli 2025, ca. 15 Minuten Lesezeit)

(…) Aufgrund verschiedener Artikel von mir auf TKP.at hatte mich der Psychologe und Psychotherapeut Andreas Peglau vor einigen Wochen angeschrieben und mich über seine Arbeit „Wir sind keine geborenen Krieger“ informiert. Sein Artikel, der nicht nur in 10 verschiedenen Sprachen sondern auch als Hörbuch zur Verfügung steht, begeisterte mich auf Anhieb. Andreas Peglau ist 1957 in der DDR geboren, hat einen kritischen Blick auf beide Welten und forscht u.a. zu dem Psychoanalytiker Wilhelm Reich. Er schien daher ein idealer Ansprechpartner für meine Frage zu sein.
Im daraus resultierenden Interview begaben wir uns auf die Suche nach Antworten zu: „Kann man Menschen aktivieren – und falls ja, wie?“

Gesamtes Gespräch bei TKP.
Gesamtes Gespräch bei apolut. 

Autoritär gestört? Über Macht, Gehorsam und die Lehren aus der Pandemie. Robert Stein und Henning Rosenbusch im Gespräch mit Andreas Peglau (Video)

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Gespräch mit Robert Stein und Henning Rosenbusch (1 Stunde, 22 Minuten), veröffentlicht am 10.7.25:

Zusätzlich kann es hier angeschaut sowie als Audio-Dokument gehört und heruntergeladen werden (74.3 MB).

Wir sind keine geborenen Krieger. Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“. Kostenloser Download des Hörbuchs

 



Hörbuch von Andreas Peglau

Gelesen von Felix Würgler und Saskia Rutner.
Klavier: Christina Schütz.
Produktion und Regie: Andreas Peglau.
Ton und Schnitt: Berthold Heiland.
Produziert im Juni 2025 im Hörbuch-Tonstudio Berlin.
Cover: Jan Petzold.
Dauer: ca. 55 Minuten.
Veröffentlichung: 22. Juni 2025, vierundachtzigster Jahrestag des Überfalls Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion.
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Marxismus – eine „seelenlose“ Lehre? Tarek Al-Ubaidi im Gespräch mit Andreas Peglau. 

Sendung auf CROPfm vom 30. Mai 2025
(126 Minuten, Gesprächsbeginn nach ca. 8 Minuten).

https://cropfm.at/images/Menschen-als-Marionetten-750.jpg

Illustration: Matthias Töpfer >> atelier-toepfer.de

 

Karl Marx legte mit „Das Kapital“ einen Grundstein für die Entwicklung der kommunistischen Ideologie sowie sozialistischer und kommunistischer Staatsformen im frühen 20. Jahrhundert. Doch kam die von Marx vorhergesagte „Revolution“ viel später als angenommen und konnte auch die hohen in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Andreas Peglau hat sich intensiv mit dem Marxismus – der Lehre, die „den Menschen“ befreien soll, deren Vertreter aber zumeist gar nicht wissen wollen, was Menschen sind – auseinander gesetzt und ist live zu Gast, um darüber zu reflektieren, wie „Marx und Engels die reale Psyche in ihrer Lehre verdrängten“.