Archiv der Kategorie: Interviews und Gespräche

Die psychosozialen Wurzeln des Rechtsrucks

Anlässlich des 9. November 2018, an dem sich zum 80. Mal des antijüdische Pogrom der deutschen Nationalszialisten jährt, wurde ich erneut interviewt von „Talk Together! Zeitung von und für Migrant_innen und Nicht-Migrant_innen“. Sie wird herausgegeben vom Verein Salzburg – Kommunikation und Kultur.
Das Gespräch ist in der Ausgabe November-Dezember 2018 erschienen.

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Talktogether: In einer Gesellschaft, in der die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird, sollte man meinen, dass es für linke Bewegungen nicht schwer sein sollte, die Menschen anzusprechen und für sich zu gewinnen. Doch dem ist nicht so. Konzentrieren sich linke Bewegungen zu sehr auf ökonomische Aspekte und ignorieren den subjektiven Faktor?

Andreas Peglau: Ja, aber ich würde sagen, sie ignorieren den Faktor „Neurose“. Sie glauben – platt gesagt – an das Gute im Menschen, während die Rechten an den neurotischen Charakterstrukturen der Menschen ansetzen – meiner Meinung nach unbewusst, denn sie betreiben ja keine Grundlagenforschung.

Kompletter Text: Hier.

Rechtsruck im 21. Jahrhundert. Interview mit „Talk Together!“

Im Oktober 2017 wurde ich interviewt von „Talk Together! Zeitung von und für Migrant_innen und Nicht-Migrant_innen“. Sie wird herausgegeben vom Verein Salzburg – Kommunikation und Kultur.
Das Gespräch ist in der Ausgabe November-Dezember 2017 erschienen.

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Talktogether: In Ihrem Buch „Rechtsruck im 21. Jahrhundert“ beschäftigen Sie sich mit Wilhelm Reichs „Massenpsychologie des Faschismus“. Was war für Sie das Motiv, sich mit Wilhelm Reich zu beschäftigen?

Kompletter Text: Talk together Rechtsruck-Interview

Psyche und „Rechtsruck“ – Tarek Al-Ubaidi und Andreas Peglau im Gespräch

Am 23. Dezember 2016 haben Tarek Al-Ubaidi und ich auf CROPfm netradio

http://cropfm.at/cropfm/jsp/index.jsp

uns wieder einem ausgesprochen wichtigen und zugleich sträflich vernachlässigten Thema zugewandt: den Zusammenhängen zwischen psychosozialen Prägungen und dem mittlerweile über Europa hinaus wahrnehmbaren „Rechtsruck“. Weiterlesen

Pegida ist ein Spiegel deutscher Verhältnisse

Jens Wernicke für die NachDenkSeiten im Gespräch mit Andreas Peglau

Wer oder was ist eigentlich PEGIDA? Und was sagt uns dieses Phänomen über die Zustände im Land? Die Mehrheit der Demonstranten wird offenbar entweder als „unsägliche Rassisten“ und ggf. sogar Faschisten oder aber „die kleinen Leute“ mit diffusen Ängsten, Sorgen und Nöten wahrgenommen. Pädagogischer Umgang soll dann in beiden Fällen helfen. Man verspricht also entweder, die Demonstranten ernst zu nehmen – oder aber distanziert sich von allem und jedem, das auch nur entfernt nach ihnen riecht. Die erziehen wollenden Leistungsträger entstammen dabei jedoch eben jenen Kreisen, die weit überwiegend der Ideologie einer ökonomisierten Gesellschaft verpflichtet sind und denen daher eine elitär motivierte Menschenfeindlichkeit entspringt.

Die Originalveröffentlichung (inklusive Verlinkungen und Illustrationen) ist hier nachlesbar.

Der reine Text lässt sich auch auf dieser Seite lesen.