Schlagwortarchiv: Marxismus

Von Kant über Aristoteles zurück zu Mengzi. Austausch mit OPEN AI über europäische und nichteuropäische Inspirationen für Menschen- und Weltbilder

von Andreas Peglau

 

Mengzi KI-generiert mit Leonardo.ai nach einem Konzept von ChatGPT/ OPEN Ai und Andreas Peglau

KI-generiert mit Leonardo.ai nach einem Konzept von ChatGPT/ OPEN Ai und Andreas Peglau

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Dieser Beitrag gehört ebenfalls zum Inhalt der Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 2. 

Vorab: Wenn man die Antworten, Zitate und Quellenangaben der KI sorgfältig überprüft, bietet sie ausgezeichnete Möglichkeiten, eigene Sichtweisen und Thesen zu validieren. Im folgenden Austausch war mir diese Prüfung allerdings nur begrenzt möglich – also bitte: kritisch lesen.

 

*

 

Andreas Peglau: Hallo. Woher stammt, wer verwendete zuerst den Begriff „Weltanschauung“?


OPEN AI:
Der Begriff „Weltanschauung“ stammt aus dem Deutschen und wurde nachweislich zuerst von dem Philosophen Immanuel Kant verwendet. [1, 2]

Er prägte das Wort im Jahr 1790 in seinem berühmten Werk „Kritik der Urteilskraft“ (Erster Teil, Zweites Buch, § 26). [1]

Die ursprüngliche Bedeutung bei Kant

Kant benutzte das Wort damals eher nebenbei und in einem anderen Sinne als wir heute: Für ihn bedeutete „Weltanschauung“ die rein sinnliche Wahrnehmung der sichtbaren Welt (die Natur als Ganzes zu betrachten und im Geist zu erfassen). Es war also ein Begriff für das bloße „Anschauen der Welt“ mit den Augen und dem Verstand. [1, 3, 4]

Wie der Begriff seine heutige Bedeutung bekam

Erst nach Kant wandelte sich das Wort im Laufe des 19. Jahrhunderts grundlegend: [3, 5] Weiterlesen →

„… ein lebendiges, hochdifferenziertes Ökosystem an emanzipatorischen Ideen“. Austausch mit OPEN AI über die verdrängte Vielfalt von Weltverbesserungsmöglichkeiten

von Andreas Peglau

 

Weltverbesserer. designer.microsoft.com/ Andreas Peglau.

KI-generiert, erstellt mit designer.microsoft.com nach einem Konzept von Andreas Peglau.

 

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Dieser Beitrag gehört ebenfalls zum Inhalt der Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 1. 


Vorab

Ein tauglicher Gesellschaftsentwurf braucht ein reales, wissenschaftlich fundiertes Menschenbild als Grundlage. Einen solchen Entwurf gibt es nicht. Das liegt nicht mehr daran, dass dafür zu wenig Wissen vorliegt. Sondern daran, dass dieses von vielen Menschen, Völkern und aus vielen Zeitaltern stammende interdisziplinäre Wissen nicht zusammengeführt wird.
Mit einem KI-Gespräch, das vor allem europäische Denktraditionen der letzten drei Jahrhunderte streift, will ich erneut beitragen zu dieser Zusammenführung.

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Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 2. Menschenbilder als Grundlage. Anleihen bei Anthropologie, Archäologie, Psychoanalyse, Reich, Fromm, Goethe – und Open AI.

von Andreas Peglau

 

Einführung.     

In Teil 1 der „Bausteine“ habe ich mich konzentriert auf die Auseinandersetzung mit Marx und Engels – die niemand ignorieren sollte, der ernsthaft eine bessere Gesellschaft anstrebt.
Nun werde ich das Thema „Menschenbild“ genauer ausleuchten: Was ist das, wie kommt es zustande, wie sieht ein realistisches Menschenbild aus – und warum ist es unverzichtbar, um uns selbst und die Welt besser zu verstehen und besser zu machen? Weiterlesen →

Bausteine für eine bessere Gesellschaft. Teil 1: Von der Marx-Kritik zur KI-gestützten Utopie

von Andreas Peglau

 

Marx und Freud Foto Andreas Peglau

Funktioniert nur in meinem Bücherregal: die Verschmelzung von Marxismus und Psychoanalyse.

 

Zur Einführung.

Im Jahr 2024 habe ich eine lange aufgeschobene Herausforderung angenommen. Während meines 1976 begonnenen Psychologie-Studiums an der Humboldt Universität war ich enttäuscht von dem, was mir als „marxistische Psychologie“ vermittelt wurde. Die Psychoanalyse dagegen begeisterte mich. Von „Marx plus Freud“ erhoffte ich mir den notwendigen Fortschritt hin zu einer wirklich umfassenden Weltanschauung und zu einem besseren Sozialismus.

Meine freilich schon damals kritische Sicht auf Freuds Menschen- und Gesellschaftsbild erhielt in der Folgezeit reichlich Nahrung. Was den Marxismus betrifft, erzwangen DDR-Zusammenbruch und -Anschluss ebenfalls Neubewertungen. Doch noch lange Zeit akzeptierte ich die von vielen „Linken“ vertretene These, wir im Osten hätten Marx und Engels nur falsch ausgelegt. Das enthielt ja immerhin die frohe Botschaft, in der ursprünglichen Lehre warteten also doch die wesentlichen Antworten.

Obwohl ich auch daran allmählich zweifelte, bin ich dem nie konsequent nachgegangen. So genau wollte ich die Grenzen jener Weltanschauung nicht ausloten, die mir in meiner ersten Lebenshälfte – ich wurde 1957 geboren in Berlin, Hauptstadt der DDR – Halt und Orientierung gegeben hatte.

Warum habe ich das jetzt nachgeholt? Weiterlesen →

Die menschlichen Anlagen stehen einer guten Gesellschaftsordnung nicht entgegen – sondern drängen danach, sie zu schaffen. Andreas Peglau im Streitgespräch mit OPEN AI zum Thema Menschenbild. Teil 2, 11.8.2026.

 

Bild: KI-generiert, erstellt mit https://firefly.adobe.com/ nach einem Konzept von ChatGPT / OPEN AI auf Anregung von Andreas Peglau .

Bild: KI-generiert, erstellt mit https://firefly.adobe.com/ nach einem Konzept von ChatGPT / OPEN AI.


Die Maske des Bösen

An meiner Wand hängt ein japanisches Holzwerk

Maske eines bösen Dämons, bemalt mit Goldlack.

Mitfühlend sehe ich

Die geschwollenen Stirnadern, andeutend

Wie anstrengend es ist, böse zu sein.

Bertolt Brecht, 1942

 

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Dieser Beitrag gehört ebenfalls zum Inhalt der Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 2. 

 

 

Vorbemerkung:

Da die KI nach jedem Kontakt alles Vorherige löscht, also zu Beginn nichts mehr von mir oder meinen Auffassungen weiß, habe ich auch diesmal mit der Verlinkung desselben Beitrags zu „Menschenbildern“ begonnen. Im ersten Teil unseres Austauschs lassen sich die Gegenargumente von OPEN AI ausführlicher nachlesen.
Den entstandenen Text habe ich insofern verändert, als ich von den verschiedenen Themen, die OPEN AI mir am Ende jeder Antwort zur Fortführung anbot, nur jene beibehalten habe, die wir dann tatsächlich aufgriffen.
Das oben zitierte Gedicht legt die Frage nahe, wie es sich anfühlt, nicht böse zu sein. Ich meine, sie lässt sich beantworten. Weiterlesen →

Lasst uns keine Marionetten sein! Plädoyer für Selbstbestimmtheit, Friedensfähigkeit und eine realisierbare Zukunftsvision

von Andreas Peglau

 

Die Beiträge aus dem zuvor hier herunterladbaren Text habe am 15.9.26 in in zwei neu zusammengestellte Textsammlungen integriert.

Sie sind hier Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 1: 

und hier Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 2. Menschenbilder als Grundlage. Anleihen bei Anthropologie, Archäologie, Psychoanalyse, Reich, Fromm, Goethe – und Open AI.

zu finden.

 

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Wer stattdessen die frühere Variante herunterladen möchte, kann das hier tun:

Lesen und herunterladen des gesamten Textes (145 Seiten) als pdf

 

 

 

 

Menschen sind KEINE Marionetten! Eine Utopie, die über Karl Marx hinausgeht – und deren Verwirklichung heute Abend beginnen kann

von Andreas Peglau

Text als pdf herunterladen

Dieser Beitrag gehört ebenfalls zum Inhalt der Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 1. 

 

Wenn wir mit guten Anlagen auf die Welt kommen, müssen wir nur eines tun: dafür sorgen, dass sich diese Anlagen entfalten. Dann werden wir unweigerlich ein diesen Anlagen gemäßes – also ebenfalls gutes – Gemeinwesen errichten. Wer und was sollten uns dann noch daran hindern?

*

Es gibt, trotz all ihrer Defizite, keine umfassendere und gründlicher ausgearbeitete Gesellschaftsauffassung als die auf Friedrich Engels und Karl Marx zurückgehende. Sie enthält den detaillierten Nachweis, dass Ausbeuterordnungen wie die kapitalistische zutiefst ungerecht, inhuman und notwendigerweise undemokratisch sind. Seit um 1990 das von der Sowjetunion geführte sozialistische Weltsystem zu Grabe getragen wurde, gelten „linke“, nichtkapitalistische Gesellschaftsentwürfe dennoch zumeist als erledigt. Mein Vorschlag ist, sie stattdessen ganzheitlich zu vervollständigen und grundlegend zu revidieren.

Davon, wie eine bessere Gesellschaft zu erlangen und zu gestalten sei, hatten Marx und Engels nur recht allgemeine, unausgegorene Vorstellungen. Im Glauben an ein vermeintliches Primat der Ökonomie bekämpften sie jede davon abweichende Sichtweise. Während ihre Lehre immer „ökonomistischer“ wurde, verschwand in ihr das, was das Wesenhafteste am Menschen ist: die Psyche.
In dem Beitrag Menschen als Marionetten? Wie Marx und Engels die reale Psyche in ihrer Lehre verdrängten,[1] habe ich diesen Sachverhalt 2024 ausführlich dargelegt. Im nun vorliegenden Text nehme ich den Faden noch einmal auf: Wie kommen wir zu einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung? Weiterlesen →

Marxismus – eine „seelenlose“ Lehre? Tarek Al-Ubaidi im Gespräch mit Andreas Peglau. 

Sendung auf CROPfm vom 30. Mai 2025
(126 Minuten, Gesprächsbeginn nach ca. 8 Minuten).

https://cropfm.at/images/Menschen-als-Marionetten-750.jpg

Illustration: Matthias Töpfer >> atelier-toepfer.de

 

Karl Marx legte mit „Das Kapital“ einen Grundstein für die Entwicklung der kommunistischen Ideologie sowie sozialistischer und kommunistischer Staatsformen im frühen 20. Jahrhundert. Doch kam die von Marx vorhergesagte „Revolution“ viel später als angenommen und konnte auch die hohen in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Andreas Peglau hat sich intensiv mit dem Marxismus – der Lehre, die „den Menschen“ befreien soll, deren Vertreter aber zumeist gar nicht wissen wollen, was Menschen sind – auseinander gesetzt und ist live zu Gast, um darüber zu reflektieren, wie „Marx und Engels die reale Psyche in ihrer Lehre verdrängten“.

Radio-Corax-Interview zu „Menschen als Marionetten?“

 Jan Ermentraut hat mich am 18. Februar 2025 für das Hallenser Radio CORAX interviewt zu meinem Text „Menschen als Marionetten?“.

Hier kann das 15-minütige Gespräch nachgehört werden:

Menschen als Marionetten? Wie Marx und Engels die reale Psyche in ihrer Lehre verdrängten – Kostenloser Download des Hörbuchs

 

Hörbuch von Andreas Peglau
Gelesen von Felix Würgler.
Unter Mitwirkung von Katja Hirsch.
Produziert im November 2024 im Hörbuch-Tonstudio Berlin.
Ton und Schnitt: Berthold Heiland.
Produktion und Regie: Andreas Peglau.
Covergestaltung: Jan Petzold (
unter Verwendung eines Fotos von Sergey Khakimullin: https://www.istockphoto.com/de/portfolio/SergeyNivens?mediatype=photography),
Dauer: 2 Stunden, 21 Minuten.

 

 


MP3-Datei kostenlos herunterladen/ Free download (zip-datei, ca. 330 MB).

 

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