Schlagwort-Archiv: Erich Fromm

Concepts of Human Beings as a Basis for Social Change

Lecture by Andreas Peglau

 

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What is a concept of human beings?

Something that everyone carries within themselves—often more unconsciously than consciously.

It is the sum of assumptions about what people are generally like, what characteristics they share, and what can therefore be expected, hoped for, or feared from them.

A central question here is:

 

Are people good—or evil?

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Menschenbilder als Grundlage gesellschaftlicher Veränderungen

von Andreas Peglau[1]

 

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Was ist das: ein Menschenbild?

Etwas, das jeder und jede in sich trägt – oftmals eher unbewusst als bewusst.
Es ist die Summe von Annahmen darüber, wie Menschen im Allgemeinen sind, welche Eigenschaften sie verbinden, was daher von ihnen zu erwarten, zu erhoffen, zu befürchten ist.
Eine dabei zentrale Frage lautet:

Sind Menschen gut – oder böse?

Dazu gibt es vier Grundpositionen, die sich vereinfacht so darstellen lassen: Weiterlesen

Lasst uns keine Marionetten sein! Plädoyer für Selbstbestimmtheit, Friedensfähigkeit und eine realisierbare Zukunftsvision

von Andreas Peglau

 

Funktioniert nur in meinem Bücherregal: die Verschmelzung von Marxismus und Psychoanalyse.

Im Jahr 2024 habe ich eine lange aufgeschobene Herausforderung angenommen. Während meines 1976 begonnenen Psychologie-Studiums an der Humboldt Universität war ich enttäuscht von dem, was mir als „marxistische Psychologie“ vermittelt wurde. Die Psychoanalyse dagegen begeisterte mich. Von deren Verbindung, von „Marx plus Freud“ erhoffte ich mir den notwendigen Fortschritt hin zu einer wirklich umfassenden Weltanschauung.

Meine freilich schon damals kritische Sicht auf Freuds Menschen- und Gesellschaftsbild erhielt in der Folgezeit reichlich Nahrung. Was den Marxismus betrifft, erzwangen DDR-Zusammenbruch und -Anschluss ebenfalls Neubewertungen. Doch noch lange Zeit akzeptierte ich die von vielen „Linken“ vertretene These, wir im Osten hätten Marx und Engels nur falsch ausgelegt. Das enthielt ja immerhin die frohe Botschaft, in der ursprünglichen Lehre warteten also doch die wesentlichen Antworten.

Obwohl ich auch daran allmählich zweifelte, bin ich dem nie konsequent nachgegangen. So genau wollte ich die Grenzen jener Weltanschauung nicht ausloten, die mir in meiner ersten Lebenshälfte – ich wurde 1957 geboren in Berlin, Hauptstadt der DDR – Halt und Orientierung gegeben hatte.

Warum habe ich das jetzt nachgeholt? Weiterlesen

Menschen sind KEINE Marionetten! Eine Utopie, die über Karl Marx hinausgeht – und deren Verwirklichung heute Abend beginnen kann

von Andreas Peglau

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Wenn wir mit guten Anlagen auf die Welt kommen, müssen wir nur eines tun: dafür sorgen, dass sich diese Anlagen entfalten. Dann werden wir unweigerlich ein diesen Anlagen gemäßes – also ebenfalls gutes – Gemeinwesen errichten. Wer und was sollten uns dann noch daran hindern?

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Es gibt, trotz all ihrer Defizite, keine umfassendere und gründlicher ausgearbeitete Gesellschaftsauffassung als die auf Friedrich Engels und Karl Marx zurückgehende. Sie enthält den detaillierten Nachweis, dass Ausbeuterordnungen wie die kapitalistische zutiefst ungerecht, inhuman und notwendigerweise undemokratisch sind. Seit um 1990 das von der Sowjetunion geführte sozialistische Weltsystem zu Grabe getragen wurde, gelten „linke“, nichtkapitalistische Gesellschaftsentwürfe dennoch zumeist als erledigt. Mein Vorschlag ist, sie stattdessen ganzheitlich zu vervollständigen und grundlegend zu revidieren.

Davon, wie eine bessere Gesellschaft zu erlangen und zu gestalten sei, hatten Marx und Engels nur recht allgemeine, unausgegorene Vorstellungen. Im Glauben an ein vermeintliches Primat der Ökonomie bekämpften sie jede davon abweichende Sichtweise. Während ihre Lehre immer „ökonomistischer“ wurde, verschwand in ihr das, was das Wesenhafteste am Menschen ist: die Psyche.
In dem Beitrag Menschen als Marionetten? Wie Marx und Engels die reale Psyche in ihrer Lehre verdrängten,[1] habe ich diesen Sachverhalt 2024 ausführlich dargelegt. Im nun vorliegenden Text nehme ich den Faden noch einmal auf: Wie kommen wir zu einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung? Weiterlesen

Les êtres humains comme marionnettes? Comment Marx et Engels ont refoulé la psyché réelle dans leur doctrine

par Andreas Peglau

 

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Il s’agit d’une traduction DeepL que je n’ai pas vérifiée. Je vous prie de m’excuser pour les éventuelles erreurs et imprécisions qui ont certainement été commises. Veuillez utiliser le texte original allemand de 2024 à titre de comparaison: https://andreas-peglau-psychoanalyse.de/menschen-als-marionetten-wie-marx-und-engels-die-reale-psyche-in-ihrer-lehre-verdraengten/).
A.P

 

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Points de départ

Aujourd’hui, alors que « l’Occident » dirigé par les États-Unis accepte de détruire la planète entière pour préserver son hégémonie « fondée sur des règles », il est plus que jamais nécessaire de trouver des alternatives à la soif irresponsable de profit et de pouvoir, au bellicisme et à la hostilité envers la vie.

Le socialisme, qui a fait ses preuves dans plusieurs pays, au moins dans une certaine mesure, se présentait comme une telle alternative. Son principal fondement théorique était la doctrine de Karl Marx (1818-1883) et Friedrich Engels (1820-1895), souvent présentée de manière déformée dans le cadre du « marxisme-léninisme » . Le « socialisme réel » a été très tôt discrédité, notamment par la terreur d’État sous Staline, puis sous Mao Tsé-Toung et Pol Pot, avant de s’effondrer vers 1990. Depuis lors, ces concepts sont généralement considérés comme définitivement discrédités et le capitalisme comme sans alternative. Weiterlesen

People as puppets? How Marx and Engels suppressed the real psyche in their teaching (complete text and download)

by Andreas Peglau

 

Download as pdf: AP People as puppets – How Marx and Engels suppressed the real psyche in their teaching

 

Please note that this text has a continuation as of March 20, 2026: People are NO puppets! A utopia that goes beyond Karl Marx—and whose realization can begin tonight

On June 23, 2026, I also published an „Addendum to my critique of Marx“: No socialism without slavery, war as a great communal work.

 

This is a DeepL translation I have not checked.
I apologize for any errors and inaccuracies that are sure to occur.
Please use the original German text, written in 2024, for comparison:
https://andreas-peglau-psychoanalyse.de/menschen-als-marionetten-wie-marx-und-engels-die-reale-psyche-in-ihrer-lehre-verdraengten/).
A.P.

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People as puppets? How Marx and Engels suppressed the real psyche in their teaching, Part 1: Starting points, Max Stirner and „German Ideology“

by Andreas Peglau  

 

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Starting points

Today, as the US-led „West“ accepts the destruction of the entire planet in order to maintain its „rules-based“ hegemony, there is a greater need than ever to find alternatives to irresponsible greed for profit and power, warmongering and hostility towards life.

Socialism, which had been tried out in practice, at least to some extent, in several countries, was seen as such an alternative. Its most important theoretical starting point was the teachings of Karl Marx (1818–1883) and Friedrich Engels (1820–1895), which were often distorted in the context of ‚Marxism-Leninism‘. „Real socialism“ was massively discredited early on, particularly by state terror under Stalin and later under Mao Tse Tung and Pol Pot, and collapsed around 1990. Since then, such concepts have generally been considered permanently discredited, and capitalism has been regarded as without alternative. Weiterlesen

People as puppets? How Marx and Engels suppressed the real psyche in their teaching, Part 10: Alternative ways of thinking

by Andreas Peglau

 

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PART 2:

Alternative ways of thinking –

a suggestion for discussion

 

It is impossible to reconstruct what would have happened if Marx and Engels had set a different course around 1844, if they had taken the psyche into account in an appropriate manner. But I would at least like to run through some of their assumptions and see what happens when I confront them with what I consider to be sufficiently reliable knowledge today.
As I said at the beginning, I assume that we are born with the potential to be social, lovable, capable of love and in need of love, sociable, inquisitive and creative beings. This is not wishful thinking on my part, but has now been scientifically proven many times over.[1]
Perhaps others will pick up my threads and spin them further, in their own way, individually and self-confidently, in the spirit of Max Stirner and Kant’s motto: „Have the courage to use your own understanding!“ Weiterlesen

Wir sind keine geborenen Krieger. Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“. Kostenloser Download des Hörbuchs

 



Hörbuch von Andreas Peglau

Gelesen von Felix Würgler und Saskia Rutner.
Klavier: Christina Schütz.
Produktion und Regie: Andreas Peglau.
Ton und Schnitt: Berthold Heiland.
Produziert im Juni 2025 im Hörbuch-Tonstudio Berlin.
Cover: Jan Petzold.
Dauer: ca. 55 Minuten.
Veröffentlichung: 22. Juni 2025, vierundachtzigster Jahrestag des Überfalls Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion.
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Wir sind keine geborenen Krieger. Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“

von Andreas Peglau[1]

 

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Übersetzungen in zwanzig Sprachen

Hörbuch-Download

 

 

Seit die Menschen existieren …

„Als Krieg wird ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt bezeichnet, an dem planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind. Ziel der beteiligten Kollektive ist es, ihre Interessen durchzusetzen. […] Die dazu stattfindenden Gewalthandlungen greifen gezielt die körperliche Unversehrtheit gegnerischer Individuen an und führen so zu Tod und Verletzung.“ Wikipedia[2]

Von dem antiken griechischen Philosophen Heraklit (circa 520 v.u.Z. – 460 v.u.Z.) ist der Satz überliefert: „Der Krieg ist der Vater von allen.“[3] 1642 schrieb der englische Philosoph Thomas Hobbes vom „Krieg aller gegen alle“ als ursprünglichen, als Naturzustand.[4] Knapp 300 Jahre später knüpfte Sigmund Freud an einen anderen Ausspruch von Hobbes an und behauptete: „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, eine „wilde Bestie, der die Schonung der eigenen Art fremd ist“, beruhend auf einer „primären“ – also vorgegebenen, angelegten – „Feindseligkeit der Menschen gegeneinander“.[5]

Wäre es so, müssten wir uns keine Gedanken darüber machen, wie es zu Kriegen kommt oder wessen Interessen in Kriegen umgesetzt werden: Es liegt uns halt irgendwie in den Genen … Das hieße zudem: Kriege wären auf Dauer kaum zu vermeiden. Und wenn überhaupt, dann nur um den Preis, unsere wahre Natur, unsere „Anlagen“ zu unterdrücken.
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