Archiv des Autors: AndreasPeglau

Über AndreasPeglau

1957 geboren in Berlin/ DDR, Dr. rer. medic., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis.

Die Macht der Medien. Demokratie im Stresstest

Seit 14.9.25 bei Youtube und NuoFlix:

Silke Schröder, Unternehmerin, Publizistin und Psychologin, schildert eindrucksvoll, wie das sogenannte „Potsdam-Treffen“ ihr Leben verändert hat – und welche Dynamiken von Kontaktschuld und medialer Verzerrung dabei sichtbar wurden. Alexander Teske, der viele Jahre im Inneren der Tagesschau gearbeitet hat, gibt tiefe Einblicke in die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und spricht offen über die Mechanismen, die kritische Stimmen systematisch ausgrenzen. Dr. Andreas Peglau, Psychologe und Psychotherapeut, blickt auf die psychologischen Muster, die Menschen in autoritären Strukturen gefügig machen, und zieht Vergleiche zwischen DDR-Erfahrungen und aktuellen Entwicklungen in Deutschland. Dr. Helmut Roewer schließlich, Jurist und ehemaliger Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, beschreibt, warum er in den politischen Prozessen der letzten Jahre einen „Staatsstreich auf Raten“ erkennt und wie tief das Vertrauen in den Rechtsstaat erschüttert ist.
Gesprächsrunde, aufgezeichnet beim NuoViso-Sommerfest in Braunsbedra am 21.8.25
(1 Stunde, 24 Minuten).

DDR 2.0 – oder wo leben wir heute?

Gespräch mit Andrea Drescher

 

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In vielen alternativen Online-Medien heißt es, wir leben in der DDR 2.0. – eine Behauptung, die in meinen Augen fragwürdig ist. Die Journalisten der meist konservativen Medien sprechen dabei auch oft von sozialistischer Politik der heutigen Regierungen. Wie stimmig ist diese Gleichsetzung?

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GDR 2.0 – or where do we live today?

Andrea Drescher in dialogue with Andreas Peglau[1]

 

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Many alternative online media outlets claim that we are living in GDR 2.0—an assertion that I find questionable. Journalists from mostly conservative media outlets often refer to the socialist policies of today’s governments. How accurate is this comparison?  Weiterlesen

Wie findet man den Weg aus der Komfortzone?

Gespräch mit Andrea Drescher (22. Juli 2025, ca. 15 Minuten Lesezeit)

(…) Aufgrund verschiedener Artikel von mir auf TKP.at hatte mich der Psychologe und Psychotherapeut Andreas Peglau vor einigen Wochen angeschrieben und mich über seine Arbeit „Wir sind keine geborenen Krieger“ informiert. Sein Artikel, der nicht nur in 10 verschiedenen Sprachen sondern auch als Hörbuch zur Verfügung steht, begeisterte mich auf Anhieb. Andreas Peglau ist 1957 in der DDR geboren, hat einen kritischen Blick auf beide Welten und forscht u.a. zu dem Psychoanalytiker Wilhelm Reich. Er schien daher ein idealer Ansprechpartner für meine Frage zu sein.
Im daraus resultierenden Interview begaben wir uns auf die Suche nach Antworten zu: „Kann man Menschen aktivieren – und falls ja, wie?“

Gesamtes Gespräch bei TKP.
Gesamtes Gespräch bei apolut. 

Autoritär gestört? Über Macht, Gehorsam und die Lehren aus der Pandemie. Robert Stein und Henning Rosenbusch im Gespräch mit Andreas Peglau (Video)

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Gespräch mit Robert Stein und Henning Rosenbusch (1 Stunde, 22 Minuten), veröffentlicht am 10.7.25:

Zusätzlich kann es hier angeschaut sowie als Audio-Dokument gehört und heruntergeladen werden (74.3 MB).

Wir sind keine geborenen Krieger. Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“. Kostenloser Download des Hörbuchs

 



Hörbuch von Andreas Peglau

Gelesen von Felix Würgler und Saskia Rutner.
Klavier: Christina Schütz.
Produktion und Regie: Andreas Peglau.
Ton und Schnitt: Berthold Heiland.
Produziert im Juni 2025 im Hörbuch-Tonstudio Berlin.
Cover: Jan Petzold.
Dauer: ca. 55 Minuten.
Veröffentlichung: 22. Juni 2025, vierundachtzigster Jahrestag des Überfalls Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion.
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Marxismus – eine „seelenlose“ Lehre? Tarek Al-Ubaidi im Gespräch mit Andreas Peglau. 

Sendung auf CROPfm vom 30. Mai 2025
(126 Minuten, Gesprächsbeginn nach ca. 8 Minuten).

https://cropfm.at/images/Menschen-als-Marionetten-750.jpg

Illustration: Matthias Töpfer >> atelier-toepfer.de

 

Karl Marx legte mit „Das Kapital“ einen Grundstein für die Entwicklung der kommunistischen Ideologie sowie sozialistischer und kommunistischer Staatsformen im frühen 20. Jahrhundert. Doch kam die von Marx vorhergesagte „Revolution“ viel später als angenommen und konnte auch die hohen in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Andreas Peglau hat sich intensiv mit dem Marxismus – der Lehre, die „den Menschen“ befreien soll, deren Vertreter aber zumeist gar nicht wissen wollen, was Menschen sind – auseinander gesetzt und ist live zu Gast, um darüber zu reflektieren, wie „Marx und Engels die reale Psyche in ihrer Lehre verdrängten“.

Wir sind keine geborenen Krieger. Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“

von Andreas Peglau[1]

 

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Übersetzungen in zwanzig Sprachen

Hörbuch-Download

 

 

Seit die Menschen existieren …

„Als Krieg wird ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt bezeichnet, an dem planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind. Ziel der beteiligten Kollektive ist es, ihre Interessen durchzusetzen. […] Die dazu stattfindenden Gewalthandlungen greifen gezielt die körperliche Unversehrtheit gegnerischer Individuen an und führen so zu Tod und Verletzung.“ Wikipedia[2]

Von dem antiken griechischen Philosophen Heraklit (circa 520 v.u.Z. – 460 v.u.Z.) ist der Satz überliefert: „Der Krieg ist der Vater von allen.“[3] 1642 schrieb der englische Philosoph Thomas Hobbes vom „Krieg aller gegen alle“ als ursprünglichen, als Naturzustand.[4] Knapp 300 Jahre später knüpfte Sigmund Freud an einen anderen Ausspruch von Hobbes an und behauptete: „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, eine „wilde Bestie, der die Schonung der eigenen Art fremd ist“, beruhend auf einer „primären“ – also vorgegebenen, angelegten – „Feindseligkeit der Menschen gegeneinander“.[5]

Wäre es so, müssten wir uns keine Gedanken darüber machen, wie es zu Kriegen kommt oder wessen Interessen in Kriegen umgesetzt werden: Es liegt uns halt irgendwie in den Genen … Das hieße zudem: Kriege wären auf Dauer kaum zu vermeiden. Und wenn überhaupt, dann nur um den Preis, unsere wahre Natur, unsere „Anlagen“ zu unterdrücken.
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Wir sind keine geborenen Krieger. Übersetzungen

 

Download des deutschen Textes als pdf

Text auf meiner Webseite lesen

Kostenloser Hörbuch-Download

 

Da mir dieser Text sehr wichtig ist, habe ich ihn von DeepL in zwanzig Sprachen übersetzen lassen.
Diese Übersetzungen konnte ich nicht überprüfen. Die daher mit Sicherheit entstandenen Fehler oder Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen.  Weiterlesen