Potentiell lebenserhaltend. Über den „großen Gesundheits-Konz“

von Andreas Peglau

Zu Franz Konz‘ Versprechen, durch „Urmedizin“ Krebs, Rheuma, Fettsucht, Allergie und chronische Leiden zu besiegen.

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„Dieses Buch zu lesen – das muß Dir Dein Leben wert sein.“ Das steht auf der Rückseite der über 1 400 Seiten starken, 98 DM teuren „grünen, alternativen Bibel für alle, die gesund werden und bleiben wollen“ (F. Konz). Weiterlesen

Eine Einladung an die Männer. Zu “Weiche Macht“ von Sabine Lichtenfels.

 von Andreas Peglau

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Eine Utopie, die sich nicht auch damit auseinandersetzt, wie es in Zukunft mit den Liebes- und Sexualbeziehungen weitergehen soll, ist zum Scheitern verurteilt. Das denke ich jedenfalls.

Sabine Lichtenfels stellt genau dieses Thema in den Mittelpunkt ihres Buches. Und knüpft damit z.B. an der Stelle an, an der selbst Friedrich Engels gekniffen hat (in seinem Buch „Ursprung der Familie“, nicht in seiner Lebenspraxis): Wenn die monogame, ausschließliche Zweierbeziehung erst das relativ späte Produkt von Klassengesellschaften ist, müßte sie ja wohl auch mit diesen Gesellschaften verschwinden. Aber wie dann weiter?

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Über den Förster und Erfinder Viktor Schauberger und das Buch „Lebendes Wasser“

Rezension eines Buches von Olof Alexandersson, in dem „eine neue Technik, um unsere Umwelt zu retten“ und deren (Wieder)Entdecker vorgestellt wird – von Andreas Peglau

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„Man hält mich für verrückt. Mag sein, daß man recht hat. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob ein Narr mehr oder weniger auf der Welt ist. Wenn es aber so ist, daß ich recht habe und daß die Wissenschaft irrt, dann möge sich der Herr der Menschheit erbarmen.“

Vielleicht Viktor Schauberger das gesagt, nachdem er auf Betreiben eines österreichischen Ingenieurs- und Architektenverbandes in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde. Weiterlesen

Menschenbilder als Voraussetzung zum Helfen

Ein Vortrag über nützliche und schädliche Hilfe, deren psychische Basis sowie über reale und irreale Menschenbilder – von Andreas Peglau

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Ich glaube, eine der wichtigsten Fragen, die heute steht, ist die, wie wir – von dem Ort aus, an dem wir jeweils leben – auf die Veränderungen reagieren, die unseren ganzen Planeten betreffen und allmählich auch jeden einzelnen, jede einzelne von uns beeinflussen werden. Weiterlesen

Lebensunwertes Leben? Teil 1: Euthanasie in NS-Deutschland

Über Methoden, Ideologie, Opfer und Täter der Euthanasie – von Andreas Peglau.

Vorbemerkung: Was ich in diesem ersten Teil versucht habe zusammenzufassen, stammt vor allem aus den Büchern von Ernst Klee (1942-2013), dessen journalistische und wissenschaftliche Aufarbeitung der Euthanasie und in Zusammenhang mit ihr stehender Probleme und Themen wohl einzigartig ist.

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„Schöner Tod“

Das Wort Euthanasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „schönes“ oder auch „leichtes Sterben“.

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