Schlagwort-Archiv: Wilhelm Reich

Psyche und „Rechtsruck“ – Tarek Al-Ubaidi und Andreas Peglau im Gespräch bei CROPfm

Am 23. Dezember 2016 haben Tarek Al-Ubaidi und ich uns wieder einem ebenso wichtigen wie sträflich vernachlässigten Thema zugewandt: den Zusammenhängen zwischen psychosozialen Prägungen und dem mittlerweile über Europa hinaus wahrnehmbaren „Rechtsruck“. Weiterlesen

„Amtliche Kommunistenförderung“: Zweimal Wilhelm Reich in der Wiener Arbeiter-Zeitung, 1930

Karl Fallend, Autor von Wilhelm Reich in Wien. Psychoanalyse und Politik (1988), wies mich am 5.7.2016 auf Texte in der sozialdemokratischen Arbeiter-Zeitung hin, die in Reaktion auf den Übertritt der „Revolutionären Sozialdemokraten“ erschienen sind.  Weiterlesen

Ein Kommunist als „revolutionärer Sozialdemokrat“. Ergänzungen und Korrekturen zur Biografie Wilhelm Reichs

von Andreas Peglau[1]

 

 Schüller 3 Detail

 

Vorbemerkung

Seit einiger Zeit arbeite ich an der erweiterten dritten Auflage meines Buches Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus. Sie wird  im März 2017, zu Reichs 120. Geburtstag erscheinen und eine Vielzahl neuer Fakten enthalten. Einige Entdeckungen will ich vorab bekannt machen: Archivfunde, u.a. in den Akten der Kommunistischen Internationale (Komintern),[2] ermöglichen die Neudatierung wesentlicher Details der Biografie Reichs sowie eine teilweise Umwertung seiner Rolle in der österreichischen „Linken“.

(Text als pdf-Dokument herunterladen: Peglau Reich – ein Kommunist als Revolutionärer Sozialdemokrat 2017)

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Wilhelm Reich und der „Einheitsverband“ in Düsseldorf

von Andreas Peglau

Klar war bislang schon, dass Düsseldorf und die Region Niederrhein eine wichtige Rolle spielten für die Sexualreformorganisation, an deren Entstehung und Leitung Wilhelm Reich beteiligt war. Bekannt war auch, dass Reich auf die Gründungskonferenz des ersten „Einheitsverbands für proletarische Sexualreform und Mutterschutz“ (EV), die am 2.5.1931 in Düsseldorf stattfand, wesentlichen Einfluss hatte (siehe hier). Dazu lässt sich nun einiges ergänzen.

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Auf Wilhelm Reichs Spuren in Berlin. In Europa haben Aufnahmen für einen neuen Dokumentar-Film begonnen (2015)

von Andreas Peglau

Nachdem eine „Kickstarter“-Kampagne 187.002 Dollar, gespendet von 734 Unterstützern zusammengebracht hatte, konnten in diesem Jahr die Aufnahmen zu einem neuen Dokumentarfilm über Wilhelm Reich beginnen.

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War die „Sex-Pol“ eine Bewegung?

von Andreas Peglau

Zum besseren Verständnis dieses Textes empfiehlt es sich, vorab Die deutsche „Sex-Pol“ zu lesen.

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Noch bevor Reich 1939 vom norwegischen Exil ins US-amerikanische wechselte, war es zum endgültigen Scheitern dessen gekommen, was Reich »Sex-Pol-Bewegung« genannt hatte. Die Gründe dafür lagen wohl ebenso in den Schikanen norwegischer Behörden und den Diffamierungen durch verschiedene Medien und Wissenschaftler des Landes wie in internen Zwistigkeiten und elitären Vorstellungen Reichs. So wollte er nur durch ihn charakteranalytisch Geschulte als »Kerntruppe« der Bewegung gelten lassen. Bereits als Reich im Sommer 1937 das Arbeitsprogramm für das darauf folgende Jahr plante, fand die „Sex-Pol“ keine Erwähnung mehr.

Aber verdient das, was da zerfiel, wirklich den Titel „Bewegung“?

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Die deutsche „Sexpol“: Massenorganisation oder »kleine Splittergruppe«? Zur Glaubwürdigkeit Wilhelm Reichs

von Andreas Peglau

Zum besseren Verständnis dieses Textes und dessen, was Reich „Sexpol“ nannte, empfiehlt es sich, vorab Die Einheitsverbände für proletarische Sexualreform und Mutterschutz zu lesen.

 

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Schon während seiner Lebenszeit war Reich das Opfer intensiver Verleumdungen. Aufgehört haben sie nie. Noch heute bestimmen sie hochgradig das über ihn verbreitete Bild. Weiterlesen