von Andreas Peglau
Zum besseren Verständnis dieses Textes empfiehlt es sich, vorab Die deutsche „Sex-Pol“ zu lesen.
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Noch bevor Reich 1939 vom norwegischen Exil ins US-amerikanische wechselte, war es zum endgültigen Scheitern dessen gekommen, was Reich »Sex-Pol-Bewegung« genannt hatte. Die Gründe dafür lagen wohl ebenso in den Schikanen norwegischer Behörden und den Diffamierungen durch verschiedene Medien und Wissenschaftler des Landes wie in internen Zwistigkeiten und elitären Vorstellungen Reichs. So wollte er nur durch ihn charakteranalytisch Geschulte als »Kerntruppe« der Bewegung gelten lassen. Bereits als Reich im Sommer 1937 das Arbeitsprogramm für das darauf folgende Jahr plante, fand die „Sex-Pol“ keine Erwähnung mehr.
Aber verdient das, was da zerfiel, wirklich den Titel „Bewegung“?

