von Andreas Peglau
Einführung.
In Teil 1 der „Bausteine“ habe ich mich konzentriert auf die Auseinandersetzung mit Marx und Engels – die niemand ignorieren sollte, der ernsthaft eine bessere Gesellschaft anstrebt.
Nun werde ich das Thema „Menschenbild“ genauer ausleuchten: Was ist das, wie kommt es zustande, wie sieht ein realistisches Menschenbild aus – und warum ist es unverzichtbar, um uns selbst und die Welt besser zu verstehen und besser zu machen?
In ersten Beitrag (Seite 5–14), der schriftlichen Fassung eines Vortrages, greife ich noch einmal vieles auf, was bereits in Teil 1 nachzulesen war (und dort auch mit Quellenangaben belegt ist). Da ich das zudem ergänze, lohnt sich die Lektüre eventuell selbst für diejenigen, die Teil 1 schon kennen.
Unter dem Titel „Wir sind keine geborenen Krieger!“ folgt ein längerer Ausflug in die Menschheitsgeschichte mit Schlussfolgerungen für die Gestaltbarkeit unserer Gegenwart: „Kriegstüchtig“ können wir als angeboren gute, pro-soziale, friedliebende Wesen höchstens gemacht werden (Seite 16–35).
Diese und andere meiner zentralen Thesen habe ich anschließend mit der „Künstlichen Intelligenz“ OPEN AI diskutiert (Seite 37–53 und 56–65). Mir ist klar: Künstliche Intelligenz im Kapitalismus dient dem Kapitalismus. Aber sie lässt sich zugleich nutzen, um Informationen zu sammeln, wie das bestehende System verändert oder abgeschafft werden kann. Und: Wenn man die Antworten, Zitate und Quellenangaben der KI sorgfältig überprüft, bietet sie ausgezeichnete Möglichkeiten, eigene Sichtweisen und Thesen zu validieren. Insbesondere im letzten KI-Gespräch war mir diese Prüfung allerdings nur begrenzt möglich – also bitte: kritisch lesen.
Was den Austausch über Johann Wolfgang von Goethe (S. 67–85) Goethe betrifft, kann ich allen, die sich für Frieden und Völkerverständigung engagieren, schon einmal ausrichten: Er steht (oder stünde) auf unserer Seite!
Aber auch aus der Kenntnis von Menschen- und Weltbildern sehr viel früherer Zeiten, europäischen und nicht-europäischen, lässt sich Kraft schöpfen. Im bislang letzten meiner „Bausteine“ (S. 87–104) geht die Reise daher „von Kant über Aristoteles zurück zu Mengzi“.
Die Menschheitsgeschichte ist voll von Anregungen für sinnvolle Veränderungen.
Andreas Peglau, September/ Oktober 2026
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Diese Textsammlung enthält die teils leicht veränderten Beiträge:
Menschenbilder als Grundlage gesellschaftlicher Veränderungen.
Erstveröffentlichung am 18.6.2026
Wir sind keine geborenen Krieger. Zu psychosozialen Voraussetzungen von Friedfertigkeit und „Kriegstüchtigkeit“.
Erstveröffentlichung am 14. Mai 2025
„Sie vertreten eine monokausale Optimismus-Theorie!“ Streitgespräch mit OPEN AI zum Thema Menschenbild. Teil 1.
Erstveröffentlichung am 10.8.2026
Die menschlichen Anlagen stehen einer guten Gesellschaftsordnung nicht entgegen – sondern drängen danach, sie zu schaffen. Streitgespräch mit OPEN AI zum Thema Menschenbild. Teil 2.
Erstveröffentlichung am 11.8.2026
Freiheit ist kein Zustand, sondern ein täglicher Kampf. Geht analog zusammen! Wie Goethe die globale Krise unserer Zeit bewerten, was er von Politikern und Bevölkerung fordern, welche Auswege er sehen könnte. Austausch mit OPEN AI.
Erstveröffentlichung am 15.8.2026
Von Kant über Aristoteles zurück zu Mengzi. Austausch mit OPEN AI über europäische und nichteuropäische Inspirationen für Menschen- und Weltbilder.
Erstveröffentlichung am 5. Oktober 2026
TEIL 1 lesen.
