Menschenbilder als Voraussetzung zum Helfen

Ein Vortrag über nützliche und schädliche Hilfe, deren psychische Basis sowie über reale und irreale Menschenbilder – von Andreas Peglau

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Ich glaube, eine der wichtigsten Fragen, die heute steht, ist die, wie wir – von dem Ort aus, an dem wir jeweils leben – auf die Veränderungen reagieren, die unseren ganzen Planeten betreffen und allmählich auch jeden einzelnen, jede einzelne von uns beeinflussen werden. Weiterlesen

Lebensunwertes Leben? Teil 1: Euthanasie in NS-Deutschland

Über Methoden, Ideologie, Opfer und Täter der Euthanasie – von Andreas Peglau.

Vorbemerkung: Was ich in diesem ersten Teil versucht habe zusammenzufassen, stammt vor allem aus den Büchern von Ernst Klee (1942-2013), dessen journalistische und wissenschaftliche Aufarbeitung der Euthanasie und in Zusammenhang mit ihr stehender Probleme und Themen wohl einzigartig ist.

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„Schöner Tod“

Das Wort Euthanasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „schönes“ oder auch „leichtes Sterben“.

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Über „Die neuen Grenzen des Wachstums“. Rezension

Zu einem Buches von Donella und Dennis Meadows und Jorgen Randers, das Mögliches und Unmögliches beim Gestalten einer globalen Zukunft benennt – von Andreas Peglau

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„Von diesem Buch können wir alle lernen“, schreibt der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Jan Tinbergen, im Vorwort. Was können wir lernen?

,,Die Menschheit hat ihre Grenzen überzogen; unsere gegenwärtige Art zu handeln läßt sich nicht mehr lange durchhalten. Eine lebenswerte Zukunft muß zu einer Epoche des Rückzugs werden, in der man die Aktivitäten zurückfährt und die entstandenen Schäden ausheilen läßt.“ Weiterlesen

Altes Denken löst keine neuen Probleme. Der Demograph Parviz Khalatbari, befragt von Andreas Peglau (1995)

Zu Ursachen und Wirkungen von Flüchtlingsströmen, globalen Veränderungen in Bevölkerungswachstum- und verteilung.

„Das Grundübel unserer Welt ist ihre Polarisierung!
Die Wurzeln dafür liegen in der Industriellen Revolution und dem Kolonialismus: An einem Pol konzentrierten sich Industrie und Reichtum, der andere Pol lieferte Rohstoffe und hier konzentrierten sich Armut und Rückständigkeit. (…)
Ich teile also die Meinung, daß spätestens unsere Nachkommen Massenwanderungen unbekannten Ausmaßes erleben werden. Und das wird kaum friedlich ablaufen.“
Parviz Khalatbari, 1995

 

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Sehr widersprüchliche Gefühle. Rezension: „Medizin im Nationalsozialismus“

Zu der ebenso informativen wie konstruktiv verunsichernden Dokumentation Walter Wuttke-Gronebergsvon Andreas Peglau.

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 Auf 400 Seiten, im A 4-Format, sind in diesem Buch – versehen mit knappen, kompetenten und provokativen Kommentaren – weite Bereiche des alltäglichen Faschismus dokumentiert: Gesundheitserziehung, Geburtshilfe, Sozialversicherung, Psychotherapie, „Neue Deutsche Heilkunde“, „Rassenlehre“, „Vernichtungslehre“, Verflechtungen von Wirtschaft und Gesundheits- bzw. Vernichtungssystem. Weiterlesen

Gewalt und Kindheit. BRD heute – aus der Sicht eines „Kinderschützers“. Andreas Peglau im Gespräch mit Georg Kohaupt, Kinderschutz-Zentrum Berlin-Hohenschönhausen (1995)

A.P.: Herr Kohaupt, Sie haben seit 1983 in Westberliner Einrichtungen des Kinderschutz-Zentrums gearbeitet, seit 1991 in Berlin-Hohenschönhausen, im Ostteil der Stadt. Welche Erfahrungen machen Sie in ihrer Arbeit mit der Gewalt gegen Kinder? Wovon hängt es ab, wie gewaltfrei oder gewalttätig erzogen wird?

Kohaupt: Eltern, die zu uns kommen, weil sie ihre Kinder mißhandeln, sind in der Regel selbst als Kinder mißhandelt worden. Das ist allerdings kein Automatismus: Man muß nicht mißhandeln, weil es einem selbst so ergangen ist. Weiterlesen