Reflexionen zu drei „Celestine“-Büchern James Redfields und zur „Esoterik“ – von Andreas Peglau
Vorbemerkung: Was ich in diesem ersten Teil versucht habe zusammenzufassen, stammt vor allem aus den Büchern von Ernst Klee (1942-2013), dessen journalistische und wissenschaftliche Aufarbeitung der Euthanasie und in Zusammenhang mit ihr stehender Probleme und Themen wohl einzigartig ist.
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Das Wort Euthanasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „schönes“ oder auch „leichtes Sterben“.
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„Von diesem Buch können wir alle lernen“, schreibt der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Jan Tinbergen, im Vorwort. Was können wir lernen?
,,Die Menschheit hat ihre Grenzen überzogen; unsere gegenwärtige Art zu handeln läßt sich nicht mehr lange durchhalten. Eine lebenswerte Zukunft muß zu einer Epoche des Rückzugs werden, in der man die Aktivitäten zurückfährt und die entstandenen Schäden ausheilen läßt.“ Weiterlesen
„Das Grundübel unserer Welt ist ihre Polarisierung!
Die Wurzeln dafür liegen in der Industriellen Revolution und dem Kolonialismus: An einem Pol konzentrierten sich Industrie und Reichtum, der andere Pol lieferte Rohstoffe und hier konzentrierten sich Armut und Rückständigkeit. (…)
Ich teile also die Meinung, daß spätestens unsere Nachkommen Massenwanderungen unbekannten Ausmaßes erleben werden. Und das wird kaum friedlich ablaufen.“
Parviz Khalatbari, 1995
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Auf 400 Seiten, im A 4-Format, sind in diesem Buch – versehen mit knappen, kompetenten und provokativen Kommentaren – weite Bereiche des alltäglichen Faschismus dokumentiert: Gesundheitserziehung, Geburtshilfe, Sozialversicherung, Psychotherapie, „Neue Deutsche Heilkunde“, „Rassenlehre“, „Vernichtungslehre“, Verflechtungen von Wirtschaft und Gesundheits- bzw. Vernichtungssystem. Weiterlesen
A.P.: Herr Kohaupt, Sie haben seit 1983 in Westberliner Einrichtungen des Kinderschutz-Zentrums gearbeitet, seit 1991 in Berlin-Hohenschönhausen, im Ostteil der Stadt. Welche Erfahrungen machen Sie in ihrer Arbeit mit der Gewalt gegen Kinder? Wovon hängt es ab, wie gewaltfrei oder gewalttätig erzogen wird?
Kohaupt: Eltern, die zu uns kommen, weil sie ihre Kinder mißhandeln, sind in der Regel selbst als Kinder mißhandelt worden. Das ist allerdings kein Automatismus: Man muß nicht mißhandeln, weil es einem selbst so ergangen ist. Weiterlesen
Ernst Federn wurde 1914 in Wien geboren. Er war jüdischer Herkunft. Sein Vater, Paul Federn, war einer der engsten Vertrauten und Mitarbeiter Sigmund Freuds, was frühzeitig Einfluß auf die Entwicklung des Sohnes nahm.
Ernst Federn stand schon als Student der Rechts- und Staatswissenschaften den Ideen Leo Trotzkis nahe und wurde zum Mitbegründer der österreichischen Sektion der 4. Internationale. 1936 kam er zum ersten Mal für 4 Monate ins Gefängnis, weil er sich am Widerstand gegen den auch in Österreich aufkommenden Faschismus beteiligt hatte. Weiterlesen