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Wilhelm Reichs „Rede an den kleinen Mann“ (Auszüge) – Hörbuch kostenlos herunterladen und anhören

Gelesen von Felix Würgler.
Produziert im Dezember 2022 im Hörbuch-Tonstudio Berlin.
Ton und Schnitt: Berthold Heiland.
Auswahl und Zusammenstellung, Einleitung, Produktion und Regie: Andreas Peglau.
Covergestaltung: Jan Petzold.
Klavier: Andreas Gotthilf.
Dauer: 50 Minuten.

Aus der Einleitung:

1946 feierte Wilhelm Reich seinen 49. Geburtstag, publizierte die dritte Auflage seiner „Massenpsychologie des Faschismus“ und verfasste die ursprünglich nicht zur Veröffentlichung gedachte „Rede an den kleinen Mann“. Diese Rede sei, schrieb Reich, „ein menschliches, kein wissenschaftliches Dokument“, solle „niemand überzeugen, gewinnen oder erobern“. Er nehme für sich nur jenes Recht zur „persönlichen Äußerung“ in Anspruch, welches „man dem Dichter oder Philosophen nie bestritten“ habe.  Weiterlesen

Kein Mensch wird als Schaf geboren. Zu „Warum schweigen die Lämmer?“ von Rainer Mausfeld.

Rezension von Andreas Peglau [1]

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Kürzlich ist das Buch des Psychologen und Kommunikationsforschers Rainer Mausfeld erschienen: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Westend-Verlag, 304 Seiten, 24 Euro.
Da dieses Buch verdientermaßen die Diskussion über den Zustand unseres Landes und die Rolle von deren Medien beeinflussen wird, will ich nach dessen Lektüre meine Meinung dazu festhalten. Sie ist ambivalent.   Weiterlesen

Mythos Todestrieb. Über einen Irrweg der Psychoanalyse

von Andreas Peglau

1932 bezeichnete Freud (1999c, S. 101) „[d]ie Trieblehre“ als „unsere Mythologie“, Triebe als „mythische Wesen“. 1920, in Jenseits des Lustprinzips, hatte er das umstrittenste dieser „Wesen“ erstmals öffentlich vorgestellt: den Destruktions- oder Todestrieb, später Thanatos benannt, nach dem griechischen Todesgott. Noch heute hat die Annahme eines solchen Triebes Einfluss in- und außerhalb der Psychoanalyse – obwohl ihre Realitätsferne längst erwiesen ist. Weiterlesen

Der Mensch ist dem Menschen KEIN Wolf – über eine eklatante Freud`sche Fehlleistung

von Andreas Peglau

Die noch immer – und nicht nur unter vielen kleinianischen und lacanschen Psychoanalytikern – verbreitete Auffassung, es gebe einen Todes-, Destruktions- oder zumindest einen, wie Konrad Lorenz postulierte, Aggressionstrieb, lässt sich mit guten wissenschaftlichen Argumenten bezweifeln.¹ Literatur dazu ist reichlich vorhanden.²
Bemerkenswert und meines Wissens wenig bekannt ist jedoch: Auch dem vielfach als Autoritätsbeweis für die Existenz angeborener Bösartigkeit herangezogenen Satz Sigmund Freuds liegt die krasse Fehlauslegung eines Zitates zugrunde.

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Menschenbilder als Voraussetzung zum Helfen

Ein Vortrag über nützliche und schädliche Hilfe, deren psychische Basis sowie über reale und irreale Menschenbilder – von Andreas Peglau

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Ich glaube, eine der wichtigsten Fragen, die heute steht, ist die, wie wir – von dem Ort aus, an dem wir jeweils leben – auf die Veränderungen reagieren, die unseren ganzen Planeten betreffen und allmählich auch jeden einzelnen, jede einzelne von uns beeinflussen werden. Weiterlesen